- Hersteller: moderne kunst abstrakte bilder
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Titel: Klingende Endlichkeit
Frisch gemalt - Verkauft
Größe 3 x 50 x 70 cm Rohleinen auf Keilrahmen
Dies war ein Auftrag zu "Fremd bin ich eingezogen". Hat sehr viel Vorgaben und Details vom Kunden. Eine Herausforderung, die mir sehr viel Freude gemacht hat!
In der Mitte kreiste ich die Sonne (helelr Fleck) als "Endlichkeit" ein, im unteren mittleren Bild (die drei Striche) ist das Liebespaar, der Dichter. Ausstrahlend in die weite Welt die Zuhörer (die vielen Striche), und zum rechten Bild dann auch die Entstehung des Liedes in d-moll. Links das Bild hat senkrecht geschrieben: Fremd zieh` ich wieder aus...waagerecht ( für geboren) Fremd bin ich gekommen. Worte wie alive nahm ich noch rein, weil ich das wichtig fand. Der Zaun nach rechts und links ist der Lebensweg, an den man sich hält und vom Himmel wird man gehalten (die beiden senkrechten dickeren Striche. Farblich ist nicht jedes Bild das gleich grün. Schon so ungefähr, wie auch gesehen. Es soll nicht die Harmonie herrschen, sondern auch, was sich beißt, paßt zusammen! Wie im Leben. Da ist auch nicht alles harmonisch.
Einfluß:
"Gute Nacht (Fremd bin ich eingezogen)", aus dem 24 Lieder umfassenden Liederzyklus von Franz Schubert mit Gedichten von Wilhelm Müller.
Quelle: Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Winterreise)
1. „Gute Nacht“ (Fremd bin ich eingezogen) D 911,1 d-Moll
Text: Das lyrische Ich nimmt Abschied von seiner bisherigen Bleibe und – vor allem – seiner Liebsten. Die Liebesbeziehung zwischen den beiden war glücklich (Das Mädchen sprach von Liebe, die Mutter gar von Eh’), musste jedoch beendet werden - sei es weil die Geliebte sich einem anderen zuwandte oder weil ihr Vater die Beziehung wegen des Standesunterschiedes untersagte. So bricht das lyrische Ich in einer Winternacht auf und schreibt seiner Geliebten, die bereits schläft, einen Gute-Nacht-Gruß ans Tor. Die Verarbeitung dieses Verlustes ist das Thema des folgenden Gedichtzyklus.
Musik: Es handelt sich um ein variiertes Strophenlied: Die ersten beiden Strophen sind musikalisch identisch, die dritte und vierte Strophe variiert. Die durchgehende Achtelbegleitung in der Klavierstimme kennzeichnet das Lied als ein für die Winterreise typisches Gehlied, da sie die Schritte des lyrischen Ichs darstellt, welches ziellos umherwandert. Die stetigen Achtel (Grundmotiv 1) verleihen dem Lied außerdem Schwere, welche durch die durchweg fallende Melodie der Gesangstimme in den Moll-Teilen (Grundmotiv 2) zusätzlich verstärkt wird. Bei dem Wort "die Liebe", erstmalig ab Takt 15, richtet sich die fallende Linie des Grundmotivs 2 in F-Dur auf. Die vierte Strophe steht in der gleichnamigen Durtonart D-Dur, da das lyrische Ich hier seine Geliebte anspricht und sich nach der Vergangenheit sehnt. In den letzten 2 Takten der vierten Strophe wird aus D-Dur wieder d-Moll. Das abschließende Klaviernachspiel, in welchem die Oberstimme von a'' auf d' hinabfällt und nur noch die monotone Achtelbewegung herrscht, deutet bereits die Hoffnungslosigkeit der Situation des lyrischen Ichs an.
Hier ein passender Link zu dem Lied und anbei noch der Text:
http://www.youtube.com/watch?v=IVzfSnKng94
Gute Nacht (Fremd bin ich eingezogen)
Fremd bin ich eingezogen,
Fremd zieh' ich wieder aus.
Der Mai war mir gewogen
Mit manchem Blumenstrauß.
Das Mädchen sprach von Liebe,
Die Mutter gar von Eh', -
Nun ist die Welt so trübe,
Der Weg gehüllt in Schnee.
Ich kann zu meiner Reisen
Nicht wählen mit der Zeit,
Muß selbst den Weg mir weisen
In dieser Dunkelheit.
Es zieht ein Mondenschatten
Als mein Gefährte mit,
Und auf den weißen Matten
Such' ich des Wildes Tritt.
Was soll ich länger weilen,
Daß man mich trieb hinaus ?
Laß irre Hunde heulen
Vor ihres Herren Haus;
Die Liebe liebt das Wandern -
Gott hat sie so gemacht -
Von einem zu dem andern.
Fein Liebchen, gute Nacht !
Will dich im Traum nicht stören,
Wär schad' um deine Ruh'.
Sollst meinen Tritt nicht hören -
Sacht, sacht die Türe zu !
Schreib im Vorübergehen
Ans Tor dir: Gute Nacht,
Damit du mögest sehen,
An dich hab' ich gedacht.
- Größe, Material: Leinen auf Keilrahmen gezogen. Rückseits getackert.
- Signatur: Vorder- und Rückseite
- Seiten: Die Ränder sind künstlerisch bemalt. Nicht wie das Motiv selbst, da sich meine Bilder von Kunstdrucken unterscheiden sollen.
- Rahmung: Ein Rahmen extra ist nicht notwendig. Sie können das Bild direkt aufhängen.
- Original Gemälde: ja
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